Traumaambulanz

Seit 2012 wird Kinder und Jugendlichen die ein Trauma erlitten haben im Rahmen des Opferentschädigungsgesetzes (OEG) psychotherapeutische Unterstützung angeboten.

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Trauma-Ambulanz für Kinder und Jugendliche

Die Trauma-Ambulanz bietet im Rahmen des Opferentschädigungsgesetzes (OEG) psychotherapeutische Unterstützung für Kinder und Jugendliche, die Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt geworden sind. Auch Personen, die im Rahmen eines Überfalls bedroht wurden oder Zeugen einer Gewalttat wurden, können in der Ambulanz Hilfe erhalten.

Nach einer körperlichen oder psychischen Gewalterfahrung können in Einzelfällen Symptome starker psychischer Belastung wie Niedergeschlagenheit, Alpträume, Ängste, Unruhe, Flashbacks auftreten. Diese gehören zunächst zu einer normalen Stressreaktion. Bei manchen Opfern halten diese Symptome aber länger an und führen im schlimmsten Fall zu Folgeerkrankungen wie z. B. der Posttraumatischen Belastungsstörung oder Depressionen.

Ziele des Angebots der Trauma-Ambulanz sind bestehende Belastungssymptome zu mildern, die Stärkung der Ressourcen betroffener Kinder und Jugendlicher sowie ihrer Familien, die Prävention von Traumafolgestörungen und die Indikationsstellung bezüglich langfristiger Therapien und Beratungen. Neben einer eingehenden Beratung zu möglichen Traumafolgesymptomen und –störungen erfolgt eine standardisierte Diagnostik und Behandlung der vorliegenden Symptome, psychotherapeutische Unterstützung und bei Bedarf auch Vermittlung in fachkompetente Weiterbetreuung. Dabei legen wir auf die Einbeziehung der Bezugspersonen besonderen Wert.

Seit 2012 konnten wir ca. 500 Kinder und Jugendliche betreuen und bei der Mehrheit dazu beitragen, dass es zu einer deutlichen Besserung der Symptome und der Gesamtsituation kommt. Inhaltlich orientieren wir uns an der traumafokussierten kognitiven Verhaltens-therapie nach Cohen. Neben psychotherapeutischen Gesprächen können wir auch über Spenden (Berliner Förderverein e.V.) finanzierte Kunsttherapie anbieten.


Kontakt 030 450 516 100

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Wie Sie uns unterstützen können

Für Supervision, Fortbildungen und einzelne Projekte sind wir auf Spenden angewiesen. Sollten Sie uns finanziell unterstützen wollen freuen wir uns über eine Spende auf unser Konto:

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Kreditinstitut: Deutsche Bank Berlin